Gymnasium Dinkelsbühl
Naturwissenschaftlich-technologisches
und Sprachliches Gymnasium


Physik-Exkursion nach Braunschweig und Wolfsburg (16. - 18.03.2017)

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Die Schülerinnen und Schüler der Physik-Kurse 2P1 und 2P2 starteten am 16. März 2017 zu einer dreitägigen Physik-Exkursion nach Braunschweig und Wolfsburg.

Im Mittelpunkt der Exkursion stand ein ganztägiger Aufenthalt bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig, dem nationalen Metrologieinstitut Deutschlands. Die Aufgabe der PTB ist es, alle physikalischen Einheiten so genau wie möglich darzustellen und weiterzugeben. Für nahezu jede Einheit gibt es in der PTB ein Speziallabor, das sich um die gesamte Skala dieser Einheit kümmert, also beim Kilogramm z. B. vom Mikrogramm bis zu mehreren tausend Tonnen, bei der Temperatur fast vom absoluten Nullpunkt bis hin zu mehreren tausend Grad.

Weil es die PTB gibt, kann man sich auf die Messungen des Alltags verlassen: Man kann nicht nur der Supermarktwaage vertrauen, sondern auch den Strom-, Wasser- und Gaszählern, man braucht bei der Zapfsäule an der Tankstelle nicht misstrauisch zu sein und auch nicht, wenn die Geschwindigkeit im Straßenverkehr oder die Blutwerte im Labor gemessen werden. Denn bei all diesen Alltagsmessungen spielt die PTB die zentrale Rolle, indem sie die Prototypen der entsprechenden Geräte genau unter die Lupe nimmt und prüft.

Die Experimentierlandschaft „Phæno” ist ein naturwissenschaftliches Museum in Wolfsburg. In der spektakulären Architektur von Zaha Hadid kann man erleben, wie Feuertornados, Antischwerkräfte und geheimnisvolle Schatten die Neugier auf die Geheimnisse von Natur und Technik wecken. Phänomene sehen, spüren, hören, selber ausprobieren und erforschen - das ist „Phæno”!

Zum Rahmenprogramm gehörten eine Stadtführung durch das nächtliche Braunschweig sowie ein Kabarett-Abend mit Fatih Çevikkollu.

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Organisiert und begleitet wurde die Exkursion von StRin Kellermann, StD Horlacher und StD Knäulein.

"Und es bewegt sich doch .." - Elektrische Antriebe und Mobiles

Ein Projekt in Jahrgangsstufe 10 (G9) - Schuljahr 2007/08

„Wir sollen was?“ – Die Skepsis war groß. Es bedurfte einiger Überzeugungskraft, den Schülerinnen und Schülern zu erklären, dass das physikalische Wissen, welches sie im Unterricht erworben hatten, vom Alltag gar nicht so weit weg ist und auch praktisch genutzt werden kann.

Die gestellte Aufgabe bestand darin, einen elektrisch angetriebenen Motor oder eine andere Apparatur zu bauen, die eine Bewegung aufgrund von Stromfluss oder Induktion hervorruft.

Eine ausführliche Recherche in Büchern und im Internet führte zu viel versprechenden Ideen. Die Schüler begeisterten sich für die Konstruktion verschiedener Elektromotormodelle, wie z.B. eines Drehfeldmotors, eines Spaltmotors oder eines Synchronmotors. Ebenfalls in Angriff genommen wurden elektrostatische Motoren aus Coladosen oder Plastikflaschen. Neben diversen Einfachstmotoren wurden auch historische Motoren, wie der Elektromotor nach Ritchie oder ein Barlowsches Rad, nachgebaut.

Bei der Beschaffung der notwendigen Materialien waren der Phantasie der Schüler keine Grenzen gesetzt. Aus Papas ausgedienten Lautsprecherboxen oder aus unbrauchbaren Kühlschränken wurden Magnete ausgebaut. Restbestände an Kabeln und Drähten wurden gehortet. Weitere fehlende Bauteile wurden mit Hilfe einer Sammelbestellung beschafft. An dieser Stelle sei dem Kuratorium für die finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung der benötigten Materialien gedankt.

Auftretende praktische Probleme beim Zusammenbau meisterten die Schüler flexibel und erfinderisch. Es wurde gelötet, geschraubt und geklebt.

Dennoch stellte die ein oder andere Arbeitsgruppe erschrocken fest: „Es bewegt sich ja gar nichts! Stimmt die Theorie etwa nicht?“ Die stimmt, nur die Praxis hatte ihre Tücken. Lösungen wurden gesucht, um die störenden Reibungskräfte zu minimieren oder die antreibende Lorentzkraft zu verstärken. Es wurde getüftelt und überlegt, ausgebessert und perfektioniert. Und jede Neuerung wurde in der Praxis erprobt und beurteilt.

Am Ende lernten die Schüler nicht nur den im Unterricht behandelten Stoff besser zu verstehen, sondern arbeiteten sich auch in technische Gebiete ein, die weit über den Lehrplan hinausreichten.

Alle Überlegungen zur Konstruktion und Funktionsweise wurden schließlich schriftlich erläutert.

Eine besondere Ehre wurde den Schülern im darauffolgenden Schuljahr zu teil. Ihre Konstruktionen werden auf einem Technikkongress in Bayreuth von einer ausgewählten Schülergruppe in Begleitung der Lehrkräfte StR Luff und OStR Strauß vorgestellt.

Besonders bemerkenswert war die Tatsache, dass sich nicht nur Schüler des naturwissenschaftlichen Zweiges, sondern auch des sprachlichen für das Projekt begeisterten und viele Stunden ihrer Freizeit opferten.

Und am Ende des Projekts waren sich alle einig: „Und es bewegt sich doch ...“

 

StR Stefan Luff, OStR Matthias Strauß

 

Technikkongress Bayreuth

Vorstellung des Projekts "Und es bewegt sich doch .." -
Elektrische Antriebe und Mobiles

Es ist Mittwoch Morgen. Acht Uhr. Die Delegation des Gymnasiums Dinkelsbühl, bestehend aus den Schülern Georgina Knauß und Fabian Schaible sowie den Physiklehrern Matthias Strauß und Stefan Luff, machte sich auf den Weg nach Bayreuth zum Technikkongress. An Bord des Strauß´schen Kombis befanden sich ca. 15 verschiedene Elektromotoren, die im letzten Schuljahr in einem Physikprojekt der zehnten Klassen entstanden waren.

Nach einer zweistündigen Fahrt kamen wir an der Universität Bayreuth an, fanden auf Anhieb einen perfekten Parkplatz und einen äußerst netten Hausmeister, der uns gleich einen Wagen zum Transport unserer „Schätze“ bereitstellte. Dann begann der Aufbau des Standes: Um unsere Motoren, zum Beispiel einen Elektromotor nach Ritchie, zwei Scheibenläufer und einen Coladosenmotor, richtig präsentieren zu können, mussten wir einige „Umbaumaßnahmen“ an der Einrichtung der Universität vornehmen. So wurde kurzerhand der Kaffeeautomat zur Seite gerückt und die Anschläge am Infobrett umgehängt. Schließlich hatten wir es mit vereinten Kräften geschafft, allen uns zur Verfügung stehenden Platz voll auszunutzen und jeden Motor ins beste Licht zu rücken.

Um 12 Uhr begann der eigentliche Kongress. Man konnte durch die Universität laufen und sich über die verschiedenen technischen Dinge informieren, welche die Schulen ausgestellt hatten. Es war so ziemlich alles vertreten: Vom Aufbau eines Flaschenzuges, über kleine solar betriebene Spielzeugautos, „intelligente Regale“, die einem das Erstellen einer Einkaufsliste ersparen, bis zu echten Robotern, die sich Fußballduelle lieferten. Außerdem gab es noch Schulen, die über den Gebrauch von alternativen Energien referierten oder ein ganzes Auto so umgebaut hatten, so dass es mit altem Frittenfett fuhr. Es waren sehr viele verschiedene, interessante technische Meisterleistungen zu begutachten (man muss bedenken, dass alle ausgestellten Exponate von Schülern gebaut wurden und dies meistens noch in freiwilligen AKs oder Wahlfächern).

Unser Stand hatte stets regen Zulauf und manchmal kam man gar nicht mehr aus dem Reden, dem Erklären und Vorführen heraus, weil immer neue Besucher Interesse und Begeisterung zeigten, was uns natürlich sehr freute. Selbst die eigentlich ungewollten Nebeneffekte, wie zum Beispiel das Funkensprühen eines Motors, zogen die Menschen nur noch mehr an und verursachten „oh“s und „ah“s.

Zum Mittag lud das Kultusministerium zu einem leckeren Salat- und Speisenbuffet. Nach dieser Stärkung konnte man sich dann parallel zur Ausstellung in den Hörsälen der Universität Expertenvorträge, zum Beispiel über Nanotechnik, anhören, die zusätzlich zu den Ständen weitere Informationen über die verschiedenen Bereiche der Technik lieferten.

Die Zeit verging wie im Fluge. Man kann man sagen, dass der Kongress ein großer Erfolg war, der viele neue Sachen gezeigt und definitiv den Horizont erweitert hat. Wir durften feststellen, dass die in der Schule gebastelten Exponate eine weit über den Unterricht hinausgehende Komponente hatten und das Gymnasium Dinkelsbühl dafür eine sehr positive Resonanz erntete.

 

Georgina Knauß, Fabian Schaible

begleitende Lehrkräfte: StR Stefan Luff, OStR Matthias Strauß

Projekt "Mausefallenauto"

Ein Physikprojekt der Jahrgangsstufe 10 (Schuljahr 2015/16)

Bereits im Schuljahr 2000/2001 wurde dieses Projekt am Gymnasium Dinkelsbühl durchgeführt. Im abgelaufenen Schuljahr erfuhr es eine Neuauflage.

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Nach dem Motto "Learning by doing" wurde für die 10. Klassen ein Physikprojekt zum Anfassen gestartet. Es sollte mit einfachen Mitteln ein Auto gebaut werden, dessen Antrieb nur aus einer Mausefalle bestand.

Nach anfänglichem ungläubigem Staunen machten sich die Schüler an die ungewöhnliche Aufgabe. Das Ziel bestand darin, das Auto eine möglichst weite Strecke zurücklegen zu lassen. Auf diese Weise sollte bei den Schülern Interesse an der Physik geweckt werden. Vor allem sollten sie dabei auch erlerntes Wissen anwenden. Die anfängliche Skepsis der Jugendlichen verflog bei der praktischen Arbeit mit den ersten Ideen und kleinen Erfolgen. Jeder für sich machten sich die Schüler mit viel Begeisterung daran, verschiedene Materialien wie zum Beispiel Holz oder Lego-Technik mit der Mausefalle zum Fahren zu bringen.

Bei einem ersten Test wurden die unterschiedlichen Konstruktionsprinzipien verglichen und verbessert, jedoch waren der Kreativität der Schüler keine Grenzen gesetzt. Das Projekt wurde mit einem Wettbewerb der gesamten Jahrgangsstufe in der Turnhalle der Schule abgeschlossen.

Der absolute Rekord lag bei kapp 24 m, den der Schüler Kevin Dammer mit seinem Auto aufstellte. Dies und die beiden folgenden Plätze wurden mit einem Büchergutschein prämiert. Den zweiten Platz belegte Theresa Beck, gefolgt von Felix Metzger. Auch die Kreativität der Teilnehmer blieb nicht unbeachtet. Preise für die optisch gelungensten Vehikel erhielten Lena Offinger, Laura-Maria Meier und Emilie Göttler. Es sei an dieser Stelle der Elternvereinigung für die Finanzierung des "Motors" für alle Schüler gedankt.

 

Stefan Blanz, Catharina Kellermann, Matthias Strauß, Uwe Wüst

 

P-Seminar Physik 2011/2013

Der Energie auf der Spur

Der Energie auf der Spur

Das P-Seminar mit Leitfach Physik befasste sich mit Energieerzeugung in der Region. 

Anhand eigener Experimente, Vorträgen von Experten und verschiedener Exkursionen zum Thema Energie beschäftigten sich die Teilnehmer des Seminars mit den unterschiedlichen Aspekten der Energiegewinnung und -verteilung in näheren Umgebung von Dinkelsbühl.

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in einer Broschüre zusammengefasst, die auch online verfügbar ist:

Der Energie auf der Spur (PDF)

30.10. - 03.11
Herbstferien
31.10.
Reformationstag
01.11.
Allerheiligen
22.11.
Buß- und Bettag
23.12. - 05.01
Weihnachtsferien
25.12.
Weihnachtstag
26.12.
2. Weihnachtsfeiertag
01.01.
Neujahrstag
Platzhalter

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