Gymnasium Dinkelsbühl
Naturwissenschaftlich-technologisches
und Sprachliches Gymnasium


Grundwissen Geschichte Klasse 10

Gliederung des in Jahrgangsstufe 10 behandelten historischen Zeitraums anhand folgender Daten:
1961/62 Kuba-Krise:
Durch die Stationierung von sowjetischen Mittelstreckenraketen auf Kuba geriet die Welt an den Rand eines Atomkrieges. Die Lösung des Konflikts sah den Abzug der sowjetischen Raketen auf Kuba und der US-Raketen aus der Türkei vor.
1972 Grundlagenvertrag:
Der zu den Ostverträgen gehörende Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR verpflichtete die Vertragspartner nicht nur zu Gewaltverzicht und zur Anerkennung der bestehenden Grenzen, sondern erkannte auch die DDR als gleichberechtigten Staat an.
ab 1985 Reformpolitik in der UdSSR:
Massive Krisenerscheinungen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft führten unter Gorbatschow ab 1985 zu einem Kurswechsel in der UdSSR nach den Leitlinien Glasnost und Perestrojka.
1989 Umbruch im Ostblock:
Die innere Entwicklung in der Sowjetunion führte auch in den Ostblockstaaten zu einer Beseitigung des sozialistischen Herrschafts- und Wirtschaftssystems.
9.11.1989 Öffnung der innerdeutschen Grenze:
Am 9.11.1989 wurden die Grenzübergänge in Berlin und in anderen Teilen der DDR geöffnet, den DDR-Bürgern wurde Reisefreiheit gewährt.  
3.10.1990 „Tag der Deutschen Einheit“:
Am 3.10.1990 trat die ehemalige DDR der Bundesrepublik Deutschland bei, die seitdem 16 Bundesländer hat. Die Einheit Deutschlands begann in voller staatlicher Souveränität.
1992 Vertrag von Maastricht:
Der Vertrag von Maastricht von 1992 legte die Etappen zur Umsetzung der 1989 beschlossenen Währungs- und Wirtschaftsunion fest. Ferner wurde in den Bereichen wirtschaftliche Zusammenarbeit, Außen- und Sicherheitspolitik sowie Inneres und Justiz eine verstärkte Integration beschlossen. Mit dem Vertrag von Maastricht wurde die Europäische Gemeinschaft (= EG) zu einem Staatenverbund und zur Europäischen Union (= EU).  
Verständnis und Anwendung folgender Begriffe:
Entspannungspolitik:
Nach dem Höhepunkt des Kalten Krieges in der Kuba-Krise bemühten sich die beiden Supermächte USA und Sowjetunion um eine Entschärfung des Ost-West-Konfliktes durch Verhandlungen und Verträge auch im Bereich der Rüstungsbegrenzung und -kontrolle. Zu Beginn der 1980er-Jahre verschärften sich die Spannungen jedoch wieder.  
Ostverträge:
1970 schloss die Bundesrepublik Deutschland Verträge mit der Sowjetunion und mit Polen und 1972 den Grundlagenvertrag mit der DDR. Diese drei Verträge gehören zu den sogenannten Ostverträgen und beinhalten alle einen Gewaltverzicht und die Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen. 
„68er-Bewegung“:
Die sogenannte „68er-Bewegung“ war eine internationale politische und soziale Protestbewegung vor allem von Studenten, die sich u.a. gegen den Kapitalismus wandte und sich für eine Liberalisierung der Gesellschaft einsetzte. Eine gewisse Öffnung der Gesellschaft kann dieser Bewegung durchaus zugeschrieben werden, ihre genaue Wirkung und ihre historische Bedeutung sind aber umstritten.
Glasnost und Perestrojka:
Gorbatschow, der ab 1985 einen Kurswechsel in der UdSSR einleitete, verwendete für seine Reformen die Begriffe „Glasnost“ und „Perestrojka“. Glasnost bedeutet Offenheit, bezog sich auf die Transparenz der Politik und ermöglichte eine gewisse Meinungsfreiheit. Perestrojka bedeutet Umbau und bezog sich auf eine Auflockerung der sozialistischen Planwirtschaft durch marktwirtschaftliche Elemente. 
Osterweiterung der EU:
Die Frage der Osterweiterung der EU stellte sich nach dem Umbruch im Ostblock. Der Vertrag von Maastricht schuf die Voraussetzungen für den Beitritt neuer Staaten zur EU. Inzwischen gehören viele osteuropäische Länder zur EU.

30.10. - 03.11
Herbstferien
31.10.
Reformationstag
01.11.
Allerheiligen
22.11.
Buß- und Bettag
23.12. - 05.01
Weihnachtsferien
25.12.
Weihnachtstag
26.12.
2. Weihnachtsfeiertag
01.01.
Neujahrstag
Platzhalter

Gymnasium Dinkelsbühl, Ulmer Weg, 91550 Dinkelsbühl, Tel. 09851/5554070