Gymnasium Dinkelsbühl
Naturwissenschaftlich-technologisches
und Sprachliches Gymnasium


Geschichte Grundwissen Klasse 6

Gliederung des in Jahrgangsstufe 6 behandelten historischen Zeitraums anhand folgender Daten:
seit etwa 10000 v. Chr. Übergang zur Sesshaftigkeit:
Der Übergang zur Sesshaftigkeit ist ein Kennzeichen der Jungsteinzeit. Die Menschen gründeten Siedlungen und bauten feste Häuser.
ab 3000 v. Chr. Hochkultur in Ägypten:
Von einer Hochkultur spricht man, wenn ein Volk zu einem frühen Zeitpunkt seiner Geschichte hohe Leistungen auf den Gebieten Kunst, Wissenschaft, Technik, Schrift usw. zeigt. Ägypten ist ein Beispiel für eine solche Hochkultur.
5. Jh. v. Chr. Blütezeit Athens:
Athen erlebte seine Blütezeit zur Zeit des Strategen Perikles. Die Demokratie formte sich aus und das wirtschaftliche und kulturelle Leben entfaltete sich.
753 v. Chr. der Sage nach Gründung Roms:
Nach der Überlieferung der alten römischen Geschichtsschreiber wurde Rom 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Dieses Datum lässt sich wissenschaftlich nicht bestätigen.
1. Jh. v. Chr. Übergang Roms von der Republik zum Prinzipat:
Der Begriff „Prinzipat“ bedeutet Vorherrschaft und leitet sich ab von lateinisch „princeps“ (= der Erste). Im 1. Jh. v. Chr. wurde der Prinzipat von Augustus eingeführt. Nach außen hin blieb der Staat eine Republik, tatsächlich wurde aber eine Monarchie begründet, die als Kaisertum bezeichnet wird.
um Christi Geburt Zeitalter des Augustus:
Das Zeitalter des Augustus fällt mit der Zeit um Christi Geburt zusammen.
Verständnis und Anwendung folgender Begriffe:
Quelle:
Quellen geben Auskunft über die Vergangenheit. Man unterscheidet gegenständliche Quellen, Bildquellen, Textquellen und die mündliche Überlieferung.
Altsteinzeit:
Die Altsteinzeit begann vor ca. 1 Mio. Jahren und endete ca. 8000 v. Chr. Die Menschen in der Altsteinzeit waren Nomaden, Jäger und Sammler, verwendeten das Feuer und stellten einfache Werkzeuge her.
Jungsteinzeit:
Die Jungsteinzeit begann um 10000 v. Chr. in Vorderasien, erreichte später auch Mitteleuropa und dauerte bis ca. 2000 v. Chr. In dieser Zeit wurden die Menschen zu sesshaften Ackerbauern und Viehzüchtern.
Hieroglyphen:
Hieroglyphen waren die Schrift der Ägypter. Der Ausdruck bedeutet „heilige Zeichen“, da diese Schrift vor allem an heiligen Orten zu sehen war. Es handelte sich nicht um eine Bilderschrift, auch wenn die Schriftzeichen aussehen wie Bilder, denn die Hieroglyphen wurden, vergleichbar mit unseren Buchstaben, als Lautzeichen verwendet.
Pharao:
Der Pharao war der Herrscher über Ägypten und wurde wie ein Gott verehrt.
Pyramide:
Pyramiden waren Grabmäler für ägyptische Pharaonen.
Polytheismus:
In polytheistischen Religionen werden mehrere Götter verehrt, denen unterschiedliche Aufgaben zugeordnet werden.
Monotheismus:
Monotheistische Religionen erkennen nur einen Gott an.
Judentum:
Das Judentum ist eine monotheistische Religion. Die Juden glauben an Jahwe. Das Alte Testament ist die Grundlage des jüdischen Glaubens.
Antike:
Der Begriff „Antike“ bezeichnet die Geschichte des griechisch-römischen Altertums bis ca. 500 n. Chr.
Polis:
Eine Polis (Plural „Poleis“) war ein griechischer Stadtstaat, also ein Staat, dessen Gebiet eine Stadt und ihr Umland umfasste. Eine Polis war politisch und wirtschaftlich selbstständig. Der Begriff „Politik“ leitet sich vom Ausdruck „Polis“ ab.
Aristokratie:
Mit dem Begriff „Aristokratie“ wird ausgedrückt, dass die Herrschaft in einem Staat von der adligen Oberschicht ausgeübt wird.
Olympische Spiele:
Die Olympischen Spiele der griechischen Antike fanden über viele Jahrhunderte hinweg alle vier Jahre in Olympia statt. Die sportlichen Wettkämpfe wurden zu Ehren des Göttervaters Zeus ausgerichtet und wurden 393 n. Chr. als heidnischer Brauch verboten.
„Ilias“ und „Odyssee“:
Beide Epen (Singular „Epos“) werden dem Dichter Homer zugeschrieben. Es handelt sich um Erzählungen in Versform. Die „Ilias“ erzählt vom Kampf um Troja, die „Odyssee“ von den Irrfahrten des Odysseus.
Demokratie:
Der Begriff „Demokratie“ bezeichnet eine Staatsform, in der das Volk über die Politik eines Staates entscheidet. In vielen griechischen Poleis konnten alle männlichen Bürger an den Beratungen der Volksversammlung teilnehmen. In heutigen Demokratien wählen die Bürger die Abgeordneten für das Parlament.
Hellenismus:
Die Zeit des Hellenismus begann unter Alexander dem Großen und dauerte bis ins 1. Jh. v. Chr. Damals verbreitete sich die griechische Kultur im östlichen Mittelmeerraum und vermischte sich dort mit der Lebensweise der einheimischen Bevölkerung.
Senat:
Der Senat war in Rom der „Rat der Alten“, der kaum rechtliche Befugnisse hatte, aber wegen des Ansehens der Senatoren das einflussreichste Organ der Republik war.
Patrizier:
Die Patrizier gehörten dem Geburtsadel an und beanspruchten zunächst die Ämter der römischen Republik für sich.
Konsul:
Die beiden Konsuln waren die höchsten römischen Beamten. Sie führten die Staatsgeschäfte und hatten im Krieg den Oberbefehl.
Republik:
Der Begriff „Republik“ bezeichnet eine Staatsform, in der das gesamte Volk oder ein Teil des Volkes die Macht ausübt und in der kein König herrscht. Nach der Beseitigung der Königsherrschaft wurde Rom zur „res publica“ (dt. „öffentliche Sache“), also zu einer Republik, an der im Lauf der Zeit neben den Patriziern auch die Plebejer mitwirken konnten. Anders als in den griechischen Poleis gab es mehrere Volksversammlungen, in denen nicht jede Stimme gleich viel zählte.
Diktator:
Die Diktatur war in Rom zunächst ein Amt für Krisenzeiten mit begrenzter Amtszeit. In der Zeit der späten Republik nutzten einige Diktatoren das Amt jedoch zum Ausbau ihrer persönlichen Macht, z.B. Caesar.
Kaiserzeit:
Die römische Kaiserzeit begann mit Augustus und endete mit dem Untergang des weströmischen Reichs 476 n. Chr.
Limes:
Die Römer errichteten während der Kaiserzeit viele Befestigungsanlagen zur Sicherung der Grenzen. Wenn vom Limes gesprochen wird, meint man den Grenzwall zwischen Rhein und Donau.
Christentum:
Der Begriff „Christentum“ bezeichnet alle Konfessionen, die sich zu Jesus Christus bekennen.
Staatsreligion:
Eine Staatsreligion ist die von einem Staat in seinem Staatsgebiet ausschließlich anerkannte oder zumindest bevorzugte Religion. Im Römischen Reich war das Christentum ab 391 n. Chr. Staatsreligion.
Völkerwanderung:
Die Züge von meist germanischen Völkern, die um 375 n. Chr. vom Einbruch der Hunnen in Osteuropa ausgelöst wurden, werden als Völkerwanderung bezeichnet.
Islam:
Der Islam geht auf den Propheten Mohammed zurück und wurde von ihm im 7. Jh. n. Chr. begründet. Die Gläubigen werden Moslems genannt.
Mittelalter:
Mit dem Begriff „Mittelalter“ wird der Zeitraum zwischen Antike und Neuzeit bezeichnet, der von ca. 500 bis ca. 1500 n. Chr. dauerte.
Reichsbildung der Franken:
Die Franken begründeten im 5. Jh. n. Chr. ein großes Reich, in dem die germanische, die römische und die christliche Kultur verschmolzen. Das Fränkische Reich bildete die Grundlage für die Entwicklung Europas.
Mönchtum:
Das christliche Mönchtum ist eine Lebensform von Mönchen und Nonnen, die Gott dienen und meist in Klöstern leben, wo feste Regeln für das Zusammenleben herrschen.

30.10. - 03.11
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